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objekttyp_s institution_s teilsammlung_s lizenzbedingung
copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Zickzackmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Wellenmuster
teilsammlung: Weben, Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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alte_inventarnummern: TS_1968_56_226
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beschreibung: Vier gewebte Borten mit Webmusterung und "Broschur" von eingezogenen Strohschnüren, Strohstreifen und Crinolfäden (Rosshaarimitation). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Weberei, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1900.0101
klassifikation_ikonographie: Zickzackmuster, Ornament, Rankenmuster, Wellenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Textilfaserverarbeitung Weberei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Kunststoff Kunststoff, Chemiefaser aus natürlichen Polymeren, Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
ort_herstellung: Aargau
_lastchange_: Wed Dec 30 06:31:30 UTC 2020
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_output_: Museums Online, EUROPEANA
lizenzbedingung: CC BY-NC-SA 4.0
sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
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objektbezeichnung: Vier Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, gewebt, Schweiz (Aargau), Anfang 20. Jahrhundert
technik: gewebt, geflochten
material: Kunststoff, Chemiefaser aus natürlichen Polymeren, Stroh
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datierung_bis: 1940.123
datierung_beschreibung: Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik gewebt, Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001684
dimension_objekt_laenge: 18.0
_display_: Vier Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, gewebt, Schweiz (Aargau), Anfang 20. Jahrhundert
lizenzbedingung_url: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
_version_: 1711213409460027392
sprache: de
institution_contact_email: info@kimweb.ch
anzahl: 1.0
score: 1.0
copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Blättermuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Pflanzenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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alte_inventarnummern: TS_1968_56_208
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beschreibung: Drei geflochtene Zierstücke aus Strohschnüren und Strohstreifen in verschiedenen Blattformen, Schlaufenformen und Rankenformen. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Blättermuster, Ornament, Pflanzenmuster, Rankenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
anzahl: 3.0
ort_herstellung: Aargau
_lastchange_: Wed Dec 30 06:28:20 UTC 2020
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_output_: Museums Online, EUROPEANA
lizenzbedingung: CC BY-NC-SA 4.0
sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
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objektbezeichnung: Drei Zierstücke aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: geflochten
material: Stroh
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datierung_bis: 1940.123
datierung_beschreibung: 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001705
dimension_objekt_laenge: 18.0
_display_: Drei Zierstücke aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
lizenzbedingung_url: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
_version_: 1711213394644697088
sprache: de
institution_contact_email: info@kimweb.ch
score: 1.0
copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Wellenmuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
alte_inventarnummern: TS_1968_56_222
uuid: f69855dc-1dbf-4db9-841f-34e7881b9a91
beschreibung: Strohkette aus feinem Zackengeflecht mit angenähten Perlenreihen. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Ornament, Rankenmuster, Wellenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Holz, Kultur Material Glas, Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
anzahl: 1.0
ort_herstellung: Aargau
_lastchange_: Wed Dec 30 06:23:17 UTC 2020
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
objektbezeichnung: Zierbandfragment aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: genäht, geflochten
material: Holz, Glas, Stroh
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datierung_bis: 1940.123
datierung_beschreibung: 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik genäht, Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001678
_display_: Zierbandfragment aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
lizenzbedingung_url: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
_version_: 1711213442991390720
sprache: de
institution_contact_email: info@kimweb.ch
score: 1.0
copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Blättermuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Pflanzenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Tiermuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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alte_inventarnummern: TS_1968_56_219
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beschreibung: Fünf Borten mit aufgenähten Zierstücken, mit Stroh- oder Glasperlen, ausgestanzten Eichhörnchen oder ausgestanzten Blättern. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Blättermuster, Ornament, Pflanzenmuster, Rankenmuster, Tiermuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
anzahl: 5.0
ort_herstellung: Aargau
_lastchange_: Wed Dec 30 06:30:03 UTC 2020
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
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objektbezeichnung: Fünf Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: gestanzt, geflochten, gepresst
material: Stroh
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datierung_bis: 1940.123
datierung_beschreibung: 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik gestanzt, Kultur Herstellung/Technik geflochten, Kultur Herstellung/Technik gepresst
inventarnummer: SFGB_000001701
dimension_objekt_laenge: 13.5
_display_: Fünf Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
lizenzbedingung_url: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
_version_: 1711213262399340544
sprache: de
institution_contact_email: info@kimweb.ch
score: 1.0
copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Zickzackmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Blumenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Pflanzenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster
teilsammlung: Weben, Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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alte_inventarnummern: TS_1968_56_230
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beschreibung: Drei gewobene Borten mit Ranken- und Zickzackmusterungen mit eingezogenen Strohschnüren, Strohstreifen und Crinolfäden (Rosshaarimitation). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Weberei, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1900.0101
klassifikation_ikonographie: Zickzackmuster, Blumenmuster, Ornament, Pflanzenmuster, Rankenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Textilfaserverarbeitung Weberei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Kunststoff Kunststoff, Chemiefaser aus natürlichen Polymeren, Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
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_lastchange_: Wed Dec 30 06:30:39 UTC 2020
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_output_: Museums Online, EUROPEANA
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
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objektbezeichnung: Drei Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, gewebt, Schweiz (Aargau), Anfang 20. Jahrhundert
technik: gewebt, geflochten
material: Kunststoff, Chemiefaser aus natürlichen Polymeren, Stroh
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datierung_beschreibung: Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik gewebt, Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001687
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_display_: Drei Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, gewebt, Schweiz (Aargau), Anfang 20. Jahrhundert
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sprache: de
institution_contact_email: info@kimweb.ch
anzahl: 1.0
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copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Blättermuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Wellenmuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
einheit_dimension_objekt_laenge: cm
alte_inventarnummern: TS_1968_56_218
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beschreibung: Spitzenbänder mit gewellter Längsseite. Verziert mit aufgenähten Flechtbändern und Zierstücken aus Strohschnüren und Strohstreifen. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Blättermuster, Ornament, Rankenmuster, Wellenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
ort_herstellung: Aargau
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
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objektbezeichnung: Zwei Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: geflochten, gehäkelt
material: Stroh
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datierung_beschreibung: 19.Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik geflochten, Kultur Herstellung/Technik gehäkelt
inventarnummer: SFGB_000001681
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_display_: Zwei Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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anzahl: 1.0
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copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
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teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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beschreibung: Zwei geflochtene Bänder zusammengesetzt aus Strohspiralen, verziert mit Rosetten und Quasten. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Ornament, Pflanzenmuster, Rankenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
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ort_herstellung: Aargau
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
objektbezeichnung: Zwei Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: geflochten
material: Stroh
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datierung_beschreibung: 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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technik_s: Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001706
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_display_: Zwei Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Blättermuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Pflanzenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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beschreibung: Eine Borte aus mehreren kleinen, geflochtenen Strohblättern zusammengenäht; Ein Zierstück mit einem aus Stroh geflochtenen Zweig; Eine geflochtene Rosette mit verschieden geformten Blättern und einer Blume. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Blättermuster, Ornament, Pflanzenmuster, Rankenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
anzahl: 3.0
ort_herstellung: Aargau
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
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objektbezeichnung: Drei Zierstücke aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: geflochten
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datierung_beschreibung: 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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technik_s: Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001704
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_display_: Drei Zierstücke aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Blumenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Wellenmuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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beschreibung: Vier Rosetten aus geschlungenen Ringgeflechten, besetzt mit Holzperlen. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
klassifikation_sachgruppe: Zierborten, Hutmacherei, Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Musterbücher
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datierung_von: 1800.0101
klassifikation_ikonographie: Blumenmuster, Ornament, Rankenmuster, Wellenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Holz, Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
objektbezeichnung: Vier Zierstücke aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: geflochten
material: Holz, Stroh
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ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001712
_display_: Vier Zierstücke aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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copyright: Copyright Schule für Gestaltung Basel
klassifikation_s_ikonographie: Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Ornament, Ikonographie Ikonographie Stoffdessin Rankenmuster
teilsammlung: Kopfbedeckung, Flechten, Europa
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beschreibung: Vier geflochtene Strohbänder mit Ranken- und Schlingenmusterungen, verziert mit Stroh- und Holzperlen. Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Die Schweizer Strohflechterei hat ihren Ursprung bei Kleinbauernfamilien, die Strohhüte für den eigenen und den lokalen Gebrauch herstellten. Ab dem 18. Jh. wurden diese Kopfbedeckungen auch von Städterinnen getragen. Die Aargauer Kleinbauern avancierten zu Händlern mit den in Heimarbeit hergestellten Strohhüten und Geflechten. Nach 1800 dehnten diese europaweit bedeutendsten Strohflechterei-Firmen die Produktionsregion über das angestammte, aargauer Gebiet hinaus. Exportiert wurde in Europa und Übersee. Als die Fabrikarbeit die Heimarbeit zu ersetzen begann, flochten 1857 allein im Aargau rund 24'000 Heimarbeiterinnen und mindestens ebenso viele in anderen Kantonen für die Aargauer Exporteure. Ausserdem waren 4'400 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt. Im 20. Jh. betrugen die Exporte bis zu 98% der produzierten Waren. Die Handelsfirmen unterhielten Filialen in Florenz, Wien, Paris, London, New York. Gearbeitet wurde v.a. im Winterhalbjahr, um für die Sommermode zu produzieren. Zu Beginn des 19. Jh. trat an die Stelle des einheim. Roggenstrohs das importierte Weizenstroh, neue Materialien wie Bast, Hanf und Rosshaar kamen hinzu. Nach 1900 ersetzte halbsynthet. und synthet. Rohmaterial das Stroh. Neben Geflechten und Hüten wurden feinste Garnituren geschaffen, im 19. Jh. entwickelten sich blumenartige Hutgarnituren zum Hauptexportartikel. In den 1850er Jahren waren die auf Handwebstühlen hergestellten Bordüren bedeutend, ebenso Klöppelspitzen aus Rosshaar, die im Erzgebirge hergestellt und in Wohlen mit feinsten Strohgarnituren verziert wurden. Ab 1880 nahm die Bedeutung der auf Flechtmaschinen hergestellten Hutgeflechte zu. Der Erfolg in der Nachkriegszeit brach nach 1965 ab. (Auszüge aus dem Historischen Lexikon der Schweiz). Teil einer Mustersammlung aus dem Kanton Aargau, Schweiz. Der Donator Hans Dürst war von 1962-1993 Konservator der Kant. Historischen Sammlung bzw. Leiter des Historischen Museums Schloss Lenzburg.
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klassifikation_ikonographie: Ornament, Rankenmuster
klassifikation_s_sachgruppe: Kultur Sachgruppe Hauswirtschaft Hausarbeit Handarbeit, Nadelarbeit Nähen (Flicken) Zierborten, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (II) Hutmacherei, Kultur Sachgruppe Handwerk, Gewerbe, Industrie Rohstoffverarbeitung Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe Uebrige rohstoffverarbeitende Gewerbe (IV) Strohflechterei (Strohgeflechtindustrie), Freie Begriffe Freie Begriffe Sonstiges Musterbücher
institution: Schule für Gestaltung Basel
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objekttyp: Ethnologie
material_s: Kultur Material Pflanzliches Material Holz, Kultur Material Pflanzliches Material Gras Stroh
anzahl: 4.0
ort_herstellung: Aargau
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sammlung: Schule für Gestaltung Basel, Textilsammlung
alternative_objektbezeichnung: Zierborten, Zierstücke, Hutproduktion, Halbfabrikate
objektbezeichnung: Vier Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
technik: geflochten
material: Holz, Stroh
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datierung_beschreibung: 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
ort_s_herstellung: Orte Schweiz Schweiz Aargau
technik_s: Kultur Herstellung/Technik geflochten
inventarnummer: SFGB_000001707
_display_: Vier Zierbandfragmente aus Stroh, geflochten, Schweiz (Aargau), 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert
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